Ultrahochverarbeitete Lebensmittel erhöhen das Risiko eines frühzeitigen Todes

Langzeitstudie zeigt besorgniserregende Ergebnisse

Eine aktuelle Langzeitstudie, veröffentlicht in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „BMJ“, hat den Zusammenhang zwischen ultraverarbeiteten Lebensmitteln (UPF) und einer höheren Gesamtsterblichkeit untersucht. Die Ergebnisse sind alarmierend: Der Konsum dieser Lebensmittel erhöht das Risiko für zahlreiche Krankheiten und kann zu einem frühzeitigen Tod führen.

Was sind ultraverarbeitete Lebensmittel?

Ultraverarbeitete Lebensmittel sind industriell hergestellte Produkte, die oft einen hohen Anteil an Zucker, gesättigten Fetten und Salz enthalten. Dazu zählen unter anderem kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, Süßwaren, verarbeitete Snacks, alkoholische Getränke und viele Fertigprodukte.

Ergebnisse der Studie

Die Studie, die über 34 Jahre hinweg durchgeführt wurde, umfasste 114.064 Mitarbeiter des Gesundheitswesens in den USA. Die Teilnehmer dokumentierten ihren Lebensmittelkonsum und ihre Sterblichkeit. Es wurden 48.193 Todesfälle registriert, wobei ein höherer Konsum von UPF mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate in Verbindung gebracht wurde. Besonders bedenklich ist der Zusammenhang zwischen Fertigprodukten aus Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchten und einer erhöhten Gesamtmortalität.

Gesundheitliche Risiken von UPF

Ultraverarbeitete Lebensmittel enthalten nicht nur wenig Nährstoffe, sondern auch viele schädliche Zusatzstoffe wie Texturgeber, Lebensmittelfarben und Aromastoffe. Diese können Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Darmkrebs, Typ-2-Diabetes sowie Depressionen und Brustkrebs nach der Menopause begünstigen.

Empfehlungen und Maßnahmen

Trotz der alarmierenden Ergebnisse gibt es noch keinen generellen Konsens darüber, wie UPF in Ernährungsrichtlinien behandelt werden sollten. Experten empfehlen jedoch, den Konsum solcher Lebensmittel zu reduzieren und stattdessen auf weniger verarbeitete Produkte zurückzugreifen. Einige Länder haben bereits Maßnahmen ergriffen, um das Bewusstsein für die Gefahren von UPF zu schärfen, beispielsweise durch Einschränkungen der Vermarktung ungesunder Lebensmittel an Kinder und Steuern auf zuckerhaltige Getränke.

Fazit

Ultraverarbeitete Lebensmittel sind nicht nur nährstoffarm, sondern enthalten auch viele schädliche Zusatzstoffe, die das Risiko für zahlreiche Krankheiten erhöhen. Es ist daher ratsam, den Konsum solcher Lebensmittel zu reduzieren und auf eine ausgewogene, natürliche Ernährung zu achten.

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